Offener Brief an Michael Olaf Schütt
Sehr geehrter Herr Schütt,
da wir wissen, dass Sie hier mitlesen und wir Sie so erreichen können, möchten wir uns heute direkt an Sie wenden.
In unserem Blog haben wir eine Reihe von Informationen aufgelistet, nach denen Sie ein recht skrupelloser Betrüger sind. Ihre Masche ist es, vorzugeben, bei der Gründung einer Firma in den USA behilflich zu sein, indem Sie für die Eintragung des Unternehmens und die Stellung des Registered Agents sorgen und optional sogar die Möglichkeit einräumen, Ihren Büroservice in Anspruch nehmen zu können. Für größere Projekte bieten Sie sogar die Übernahme bereits existierender US-Firmen an (diese natürlich zu einem bedeutend höheren Preis). Eine Ihrer Spezialitäten ist auch die Gründung von US-Unternehmen, bei denen der Gründer dieses Unternehmens durch den Verkauf von Unternehmensbeteiligungen (sprich Aktien) schnell seine jeweilige Geschäftsidee finanzieren kann – wenn er denn Investoren findet. Geld verdienen in den USA ist ja so einfach (Sie haben es ja bereits für sich bewiesen).
Zu folgenden Vorwürfen möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, sich zu äußern und diese Vorwürfe zu entkräften (Ihr letzter Versuch in den Kommentaren kann wohl eher als missglückt bezeichnet werden):
- Sie gründen Unternehmen, ohne die rechtlichen Voraussetzungen zu haben. Eine von Ihnen gegründete US-Firma ist alles andere als rechtlich sauber und schon garnicht wertvoll.
- Die von Ihnen gegründeten Aktiengesellschaften besitzen entgegen Ihren Behauptungen nicht die Möglichkeit, mit deren Aktien am freien Markt zu handeln und so Investoren zu binden.
- Sie rechnen skrupellos Leistungen ab, die Sie nicht erbringen können und in vielen Fällen auch nie erbringen wollten.
- Sie sind Peter Harris. Auch hinter den (meisten) anderen Namen stecken nur Sie.
Wir haben jetzt einige wenige Punkte ausgewählt. Es gibt noch viel mehr, aber für den Anfang wäre es nett, wenn Sie sich hierzu äußern würden.
Nutzen Sie die Chance, die Vorwürfe zu entkräften.
Nachtrag vom 3. Juli 2011: Anstatt mit windigen Klagen unser Blog aus dem Internet vertreiben zu wollen, sollten Sie sich vielleicht doch lieber den hier erhobenen Vorwürfen stellen. Seriöse Unternehmer sollten kein Problem damit haben, die hier erhobenen Vorwürfe zu entkräften. Übersenden Sie uns doch einfach die Argumente, mit denen Sie die Vorwürfe gegenüber Ihren Kunden im Einzelgespräch entkräften wollen und stellen Sie die Argumente hier auf den Prüfstand. Wenn alles nur ein Missverständnis ist, gibt es für uns keinen Grund, weiter zu machen.
Hochachtungsvoll
die Betreiber von usag24-betrug.com
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